Qualitätsmanagement

„Qualität ist kein Zufall“…….Eine Erkenntnis die spätestens mit der Einführung der Qualitätsnorm DIN ISO 9000 ffweltweit in vielen Unternehmen eine maßgebliche Bedeutung erlangt hat.
Das Aussuchen fehlerhafter Produkte fand oft erst am Ende der Produktionskette und damit auch erst am Ende des Wertschöpfungsprozess statt.
Inden Vorgaben der Qualitätsnormen oder in einer internenQualitätsplanung ist eine planvolle Organisation aller Prozesse die Einfluss auf die Produktqualität haben können beschrieben. Darin sind i.d.R. alleGeschäftsbereiche eines Unternehmens eingebunden. So wird es möglich nicht nur die Produktqualität zuoptimieren, sondern auch Produktionskosten zu senken.

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Prozessfähigkeit

Kaum ein Unternehmen kann es sich noch leisten, fehlerhafte Produkte erst im Nachhinein durch Prüfen zu entdecken. Wo es möglich ist, werden daher Prozesse aktiv beobachtet und beurteilt und so die Prozessfähigkeit dokumentiert.

Die Prozessfähigkeit beurteilt einen Prozess nach seiner Fähigkeit das Ergebnis in vorgegebenen Merkmalsgrenzen zu realisieren. Dabei wird mit statistischen Verfahren (SPC) ein Prozessfähigkeitsindex ermittelt (Cp-Wert) der Auskunft darüber gibt, wie gut das Ergebnis vorgegebene Grenzwerte einhält. Ein Wert von Cp≥1,33 korreliert mit einer Ausfallrate von ≈ 63ppm. Der Wert ist allgemein akzeptiert und wird daher häufig angestrebt.
In der Regel durchläuft die Produktherstellung eine Vielzahl von Prozessen. Prozessfähigkeitsanalysen werden üblicherweise dort durchgeführt wo, definierte Merkmale und Merkmalsgrenzen produktbezogen verfügbar sind. Für alle anderen Prozesse, von der Entwicklung über die Vormaterialien, deren Beschaffung bis zum Warenausgang, bietet das Qualitätsmanagement eine Vielzahl von Werkzeugen, die eine Prozessbeurteilung ermöglichen (FMEA).