Durch die richtige Sicherungsauswahl werden die an anderer Stelle beschriebenen Probleme weitgehend gelöst. Aber offensichtlich nicht alle, wie die anderweitig erwähnte Statistik des IFS zeigt. Im Folgenden ist ein Fragebogen der Firma Wickmann aus einem Katalog des Jahres 2000 und eine Beispielberechnung aus einer technischen Informationsschrift der Firma Wickmann aus dem Jahr 1992 einsehbar. Wie in allen hier vorausgegangenen Informationen möchten wir auch jetzt nicht weiter ins Detail gehen. Der individuelle Anwendungsfall ist fast immer anders gelagert und meist erheblich komplexer als dass er mit Kurzinformationen und z.T. alten Daten lösbar wäre, zumal die beschriebenen Probleme auch längst nicht vollständig sind.


Die mit dem 19. Jahrhundert einsetzenden Entwicklungen der Elektrotechnik benötigten Drähte mit bis dahin wenig beachteten Eigenschaften. Neben den bisher bekannten Eigenschaften wie Verarbeitbarkeit oder Härte kam besonders seiner Fähigkeit den elektrischen Strom zu leiten eine hohe Bedeutung zu. In der Regel sollte die elektrische Leitfähigkeit eines Drahtes sehr gut sein da der Strom bzw. die umgesetzte Leistung im Draht Wärme erzeugt die den Draht bis zum Schmelzen aufheizen (oder bis zum Glühen bei der Glühlampe) kann.